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Willkommen …
in einer Welt des Schreckens und der Gewalt.
Hier sind Albträume Wirklichkeit, das Monster unter deinem
Bett packt dich des Nachts am Bein und zerrt dich in die tiefste
Finsternis hinab…

„Meine Herren…“ – So möchte ich es beschreiben, als ich die Horror-Anthologie „Opferblut“ aus dem Pandämonium Verlag aufschlug und die ersten Sätze gelesen hatte! An dieser Stelle möchte ich mich bei Marc Gore für die großzügige Zurverfügungstellung des Buches bedanken!

In 8 Kurzgeschichten erzählen die Autoren Uwe Siebert, Rainer Innreiter, Marc Gore und Manfred Klos ihre Version des blanken Horror. Ihr lest ganz recht – blanker, blutiger und verstörender Horror!

Ich habe mich entschlossen nicht auf jede einzelne Geschichte einzugehen. Um dem gerecht zu werden, wären 8 ganz unterschiedliche Rezensionen notwendig (die ich aber sicher noch nachholen werde).  Im einzelnen beinhaltet die Anthologie folgende Kurzgeschichten: „Niemandsland“ und „Opferblut“ von Uwe Siebert, „Evolution“ von Rainer Innreiter und „Das Ding“ und „Der andere Keller“ von Manfred Klos. Einem vertretenen Autoren jedoch möchte ich mich doch gerne näher widmen. Marc Gore…

Was soll ich schreiben? Ich habe lange mit mir gehadert, wie ich Marcs Kurzgeschichten beschreiben möchte. Deren sind 3 in der Anthologie vertreten: „Carnivore I – The Possessed“, „Carnivore II – Rapid Woman“ und „It came from the depth“.

Ihr mögt Ghoule? Ihr mögt Splatter? Dann liebe Leser schaut Euch unbedingt seine Geschichten an! Sie haben alles was dem Splatterfan Freude bereiten wird! Menschen werden, teils sehr detailiert beschrieben,  gefressen, zerissen … arrgs … Es ist blutig, es ist grausig und ja – ich bin wohl doch ein Weichei – es war mir persönlich stellenweise zuviel. Eine kleine Kostprobe gefällig?

Hastig entkleidete er ihren Unterleib, seine Hände gruben sich in den Schoß seiner Mutter, rissen das Gewebe auseinander. Scott wollte zurück in ihren Bauch, wollte wieder ihr ungeborenes Kind sein. Plötzlich platzte der Unterleib seiner Mutter auf wie eine reife Traube. In einem Blutstrom schwammen ihm die Eierstöcke entgegen…

Nun habt Ihr einen kleinen Vorgeschmack auf das was Euch erwarten wird. Und eins sei gesagt – es bleibt so. Versteht die letzten Zeilen bitte nicht als Kritik. Denn das sind sie nicht. Marcs Geschichten entfalten eine ganz eigene Atmosphäre des Horrors. Sie lesen sich sehr gut und flüssig, machen auf eine perfide Art und Weise Spass. Klingt das merkwürdig? Nun, dann versteht ihr vielleicht, wie ich mich nach der Lektüre fühlte. Ich denke man muss einfach Fan dieser Art des Horrors sein.

Was mich zu meinem Fazit bringt:

Die Horror Anthologie „Opferblut“ sei jedem dringend ans Herz gelegt, der ein Faible für deftigere Horrorgeschichten aus deutscher Feder hat! Jede einzelne Geschichte war spannend, hat mich gefesselt und weckte zum Teil auch den kleinen Voyeur in mir. Ihr kennt das – ihr fahrt an einem Unfall vorbei, wollt nicht schauen und macht es trotzdem! Ich werde alle 4 Autoren auf jeden Fall im Auge behalten! Für Fans blutigen und vielleicht auch ein wenig extremen Horrors eine ganz klare Kaufempfehlung!

Titel: Opferblut
Verlag: Pandämonium Verlag
Seiten: 208
Preis: 12,95 EUR
ISBN: 978-3944893068
Hier erhältlich